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Hören auf…

HÖREN auf…

HÖREN auf Gott (von Elijahu)

„Für alles gibt es eine Zeit… eine Zeit zum Schweigen /Hören und eine Zeit zum Reden“ (Pred 3:1,7)

Der Körper (das Irdische) ist laut, die „Seele“ (das Geistige, Himmlische) ist leise.

„Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem Herrn voraus. Doch der Herr war nicht im Sturm. Nach dem Sturm kam ein Erdbeben. Doch der Herr war nicht im Erdbeben. Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der Herr war nicht im Feuer. Nach dem Feuer kam ein sanftes, leises Säuseln. Als Elija es hörte…“ (1. Kön 19: 11-13)

Der Weg zu geistigem Wachstum ist Schweigen und Hören („Höre oh Israel…“ „Wer ein Ohr hat, höre was der Geist den Herausgerufenen sagt“)

„ Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte hervorbringen und ein schlechter Baum keine guten. Jeder Baum, der keine guten Früchte hervorbringt, wird umgehauen und ins Feuer geworfen. An ihren Früchten also werdet ihr sie erkennen.“ (Matt 7: 19,20)

Bäume tragen nicht das ganze Jahr Frucht, sondern nur zur Erntezeit. Das ganze Jahr dient dem Reifeprozess der Früchte.

Menschen die erst viel hören und lernen (statt immer nur zu reden) bringen am Ende reife, gute, schmackhafte, kraftvolle Worte hervor.

Jedes Wort ist ein „Engel“ (Kind Gottes / Bote) und hat Kraft. „Am Anfang ist das Wort“ (Joh 1:1)

Gott gab uns eine Zunge, aber zwei Ohren. Wir sollen zweimal soviel hören wie reden. Denn Leben und Tod liegen im Reden. (Matt 12:36-37; Jak 3,2-12)

„Bedenke, was die Zunge ausspricht, hat Macht und kann gar viel bewegen, darum sag nichts Böses, fluche nicht, benutze sie zum Dank und Segen. (Jak 3:12)

Willst Du reden, dann höre erst, verstehe, überlege gut und dann rede! (Jak 1:19)

Besonders nachts ist Schweigezeit, denn nachts streiten die Leute mehr. Nachts haben alle Gerichte zu, es ist nicht die Zeit Recht zu bekommen. Antworten und Lösungen müssen möglichst bis zum nächsten Tag warten.

„Hast Du nicht geschwiegen, antworte nicht!“ (jüd. Sprichwort)

Eine gute Stimmung hilft Probleme lösen. Reden hilft den Symptomen, Hören hilft Ursachen zu finden. Es gilt durch Verstehen eine gemeinsame Frequenz zu finden, nur da gibt es Hilfe, sonst erschöpft man sich nur. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ (Volksmund)

Wir sind aber keine „Mülleimer“. Wer nur über andere Menschen redet, dessen Leben scheint nicht interessant genug zu sein. Reden sollte erbauen, nicht erschöpfen. Bleibe lösungsorientiert! (Sprüche 12:18)

Groß wird man nur mit anderen Leuten (Sprüche 24:6)

Was man selbst reden kann, weis man schon, aber beim Hören wird man vielleicht noch Nützliches erfahren. Die „Seele“ will neue Sachen entdecken, will nicht schon vorgekauten Kaugummi. Es wird zu viel Wissen schnell kopiert und nur weitergegeben. Überall wird „gebabbelt und gebabbelt“. Zu viele Worte bringen aber auch Sünde und es kostet zuviel Energie einmal Gesagtes auszugleichen. (Sprüche 10:19)

Eine gleiche Sprache klingt vertraut, aber wir müssen darauf achten nicht unsere „eigene Melodie“, die eigenen Reifeprozesse zu verlieren. „Wegschieben (Schweigen), überprüfen, das Gute annehmen und nutzen!“

Es gibt keine kurzen Wege. Wenn Du etwas nicht gleich gründlich machst (z.B. hören), musst Du es am Ende 2x machen. Hörst Du nicht gut zu (z.B. Deinen Kindern), wirst Du irgendwann doppelt Zeit benötigen (z.B. fürs Umdenken und Therapie).

Jagst Du 2 Sachen gleichzeitig nach (z.B. Reden und Hören, Handy schauen und Hören), wirst Du am Ende keine Beute (Reife) heimbringen.

6 Tage redete Gott „Es werde“, aber am 7. Tag schwieg er und der Herr ruhte von der Arbeit. (Sabbat = Schweigen und Ruhen) Sabbat bedeutet auch in Ruhe lernen, ohne Ablenkung, mit Konzentration. Am (großen) Sabbat sollte keine Technik oder Arbeit, kein unnützes Reden von wirklich wichtigen Dingen (Liebe zu Gott und Menschen) ablenken (Matt 6:24a)

Für Reife braucht es Stille, Schweigen, Zeit zum Nachdenken, Ruhe…Willst Du einen gesunden Körper, schweige und reife! Worte haben Kraft…

Höre gut zu und denke erst gut nach bevor Du antwortest! Dann wirst Du in den Frieden Gottes eingehen.

„Schalom Sabbat, Sabbat Schalom“